Nature Thursday 2026 – #12


Naturfotografie und Bildbearbeitung gehören für mich untrennbar zusammen. Aktuell bereite ich meinen neuen Blogbeitrag vor. Dabei stand ich vor einer echten Herausforderung. Welches Foto fängt die Frühlingsstimmung am besten ein? In der modernen Naturfotografie und Bildbearbeitung zählt schließlich oft das Gefühl, das ein Bild vermittelt.

Zunächst hatte ich ein Bild gewählt, das vor elf Tagen entstand. Damals war die Welt für mich noch ganz in Ordnung (Darüber vielleicht morgen mehr). Deshalb habe ich jede Gelegenheit genutzt, um hochwertiges Fotomaterial zu sammeln. Auf diese Weise kann ich es später flexibel für meine Projekte nutzen.

Naturfotografie und Bildbearbeitung: Ein Vergleich der Perspektiven

Inzwischen bin ich von einem neuen Spaziergang zurückgekehrt. Meine Kamera ist nun voll mit frischen Eindrücken. Der Himmel strahlte dabei in einem leuchtenden Blau. Dennoch fiel mir die Entscheidung für diesen Nature Thursday sehr schwer. Welches Motiv besitzt die größere Kraft? Ist es die blühende Allee von heute oder der stille Moment von vor elf Tagen?

Da ich mich nicht entscheiden konnte, breche ich heute die Regel. Ich zeige euch einfach beide Seiten meiner Woche. Falls ihr meine früheren Beiträge zum Nature Thursday kennt, wisst ihr, dass ich Abwechslung sehr schätze.

Die Ästhetik des Quadrats in der Bildkomposition

Beide Aufnahmen haben ihren ganz eigenen Reiz. Doch das „alte“ Bild besitzt eine besondere Ästhetik. Das liegt vermutlich an meiner neuen Vorliebe für die quadratische Präsentation. Das Quadrat zwingt den Blick nämlich zur Ruhe. Außerdem isoliert es die zarten Blüten perfekt.

Die Welt im Hintergrund verschwimmt in einem malerischen Bokeh. Daher wirkt das Foto wie ein Fenster in eine Zeit, in der die Welt stillstand. Schließlich sagt ein kleiner Ausschnitt oft mehr aus als das gesamte Panorama.

Der Kontrast: Weite Allee und frühlingshafte Pracht
Im direkten Vergleich dazu steht das heutige Bild der Allee. Es bietet einen weiten Blick in die Natur. Dieser fängt den Frühling in seiner vollen Pracht ein. Das Bild wirkt hell und zudem sehr optimistisch. Obwohl ich diesen weiten Weg liebe, zieht es mich zur quadratischen Nahaufnahme zurück.

Neuer Workflow: Wechsel zu ON1 Photo RAW
Auch technisch gibt es Neuigkeiten bei meiner Naturfotografie und Bildbearbeitung. Mein Adobe-Abo läuft in wenigen Tagen aus. Da ich aktuell keine Verlängerung plane, kehre ich zurück zu ON1 Photo RAW.

Zwar muss ich mich erst wieder an den Workflow gewöhnen, doch ich freue mich darauf. In der Adobe Creative Cloud gehen manche Schritte zwar schneller, aber der Wechsel bietet eine spannende Herausforderung. Er belebt meine Projekte auf eine ganz neue Weise.

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Derby-Drama im Saisonfinale: HSV Wuppertal vs. Solingen/Gräfrath

Spannung bis zur letzten Sekunde: Im Bergischen Derby gegen den HSV Solingen/Gräfrath boten die C-Mädchen des HSV Wuppertal in der Sporthalle Kothen einen packenden Fight. Trotz einer starken spielerischen Leistung und einer neuen Torschützenkönigin endete die Saison mit einer knappen Niederlage.

Es war angerichtet für ein Handball-Spektakel in der Regionalliga: Am gestrigen Samstag empfing der HSV Wuppertal zum letzten Saisonspiel den HSV Solingen/Gräfrath. Die Spannung in der Halle Kothen war greifbar, denn beide Teams wollten zum Abschluss noch einmal alles zeigen.

Ein Schlagabtausch auf Augenhöhe

Von der ersten Sekunde an sahen die Zuschauer ein Duell, wie man es sich im Bergischen Derby wünscht. Keine Mannschaft wollte nachgeben, jeder Treffer der einen Seite wurde postwendend gekontert. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Wuppertalerinnen ab der 16. Minute den Rhythmus. Durch schnelle, präzise Aktionen erspielte sich das Heimteam einen Vorsprung von fünf Toren. Mit einer verdienten 17:13-Führung ging es in die Halbzeitpause – ein Zwischenergebnis, das den Kampfgeist des Teams unterstrich.

Die Wende nach der Pause

Handball bleibt jedoch ein Spiel der Läufe. Nach dem Seitenwechsel stellten die Gäste aus Solingen taktisch auf Manndeckung um. Diese Umstellung brachte das Wuppertaler Spiel in der zweiten Hälfte spürbar ins Wanken. Der mühsam erarbeitete Vorsprung schmolz dahin, und trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd schwanden in den letzten fünf Minuten – auch durch eine Unterzahlsituation – die Kräfte und die Konzentration. Das Spiel endete mit einem 25:29 für die Gäste.

Ein glänzender Lichtblick: Lia ist Torschützenkönigin

Trotz des bitteren Spielausgangs gab es nach dem Abpfiff einen großen Grund zum Jubeln: Nella hat sich den Titel der Torschützenkönigin der Regionalliga gesichert! Diese herausragende Einzelleistung krönt ihre beeindruckende Saison. Herzlichen Glückwunsch, Lia – ein absolut verdienter Erfolg für deinen unermüdlichen Einsatz!

Fazit zum Saisonabschluss

Das Fazit zum Finale fällt trotz der Niederlage positiv aus: Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie in der Regionalliga absolut mithalten kann. Ein besonderes Dankeschön geht an die treuen Trommler, die das Team unermüdlich unterstützten. Mit dieser starken Entwicklung und der Torschützenkönigin in den eigenen Reihen blickt der HSV Wuppertal nun stolz auf die kommende Spielzeit.

Was ist passiert?

storung
Plötzlich sehe ich keine Bilder mehr auf czoczo.de.

Ist das nur bei mir so? Bisher habe ich keine Meldung von euch bekommen – oder es hat einfach noch niemand bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Ich bin bereits intensiv auf der Suche nach einer Lösung, habe aber bisher nichts Verdächtiges gefunden.

Falls jemand von euch eine Idee hat, woran es liegen könnte, meldet euch bitte! Ein Fotoblog ohne Bilder – das kann einfach nicht sein.

Wie es aussieht, wird das ein arbeitsreicher Sonntag werden.

Nachtrag… Problem Gelöst!
Dankd en WordPress Support Foren und einen Einsatz von Hans-Gerd, der wie es aussieht eine echte WordPress Enziklopedie ist

Nature Thursday 2026 – #11

Der Kreislauf der Natur im grünen Wuppertal

Dass Wuppertal die grünste Großstadt Deutschlands ist, merkt man an jeder Ecke, sobald man die bebauten Straßen verlässt. Bei einem kurzen Spaziergang entdeckte ich diesen besonderen, gefällten Baumstamm. Es war einer von jenen Riesen, die bestimmt schon 100 Jahre lang alles auf der Welt gesehen und Generationen von Menschen ihren kühlen Schatten gespendet haben. Doch obwohl die Kettensäge ihn gezeichnet hat, findet die Natur ihren Weg: Aus dem alten Holz wachsen bereits neue, kräftige Triebe empor.


Bestimmt zeigen sich in ein paar Tagen die ersten frischen Blätter an diesen kleinen Trieben. In 20 oder 30 Jahren werden sie vielleicht so groß und stolz sein wie der Baum, aus dem sie einst entsprungen sind. Dieses Bild von Widerstandskraft passt perfekt zu unserem Stadtbild. Wer in Wuppertal, der grünsten Großstadt, lebt, weiß die Kraft der Natur zu schätzen, auch wenn sie manchmal durch menschliche Eingriffe oder das Alter gebremst wird.

Ein stiller Abschied auf dem Rathausplatz in Barmen

Dieser Anblick erinnert mich jedoch auch an die traurigen Ereignisse vor einem Monat direkt hier bei uns. Auf dem Rathausplatz in Barmen geschah das Unvorhersehbare: Eine alte, mächtige Linde stürzte plötzlich von ganz alleine um. Es war ein Riesenglück, dass in diesem Moment niemandem etwas passiert ist, denn der Platz ist normalerweise belebt.

Doch dieser Vorfall war der Auslöser für eine bittere Bestandsaufnahme durch die Stadtverwaltung. Die Experten nahmen den alten Baumbestand genau unter die Lupe – mit einem ernüchternden Ergebnis für unsere Stadt. Inzwischen mussten alle Linden auf dem Rathausplatz gefällt werden. Noch trauriger ist die Prognose für den Rest der Stadt: Für über 300 weitere Bäume im gesamten Stadtgebiet sind die Tage leider gezählt.

Sicherheit geht vor Naturschutz

Es schmerzt jedes Mal, wenn solche historischen Baumriesen aus dem Landschaftsbild verschwinden. Wenn Bäume jedoch eine Gefahr für Fußgänger und Autos darstellen, ist die Kettensäge leider die letzte, notwendige Konsequenz. In einer Stadt, die als Wuppertal grünste Großstadt bekannt ist, wiegt dieser Verlust besonders schwer. Dennoch gibt uns die Natur, wie auf meinem Foto zu sehen, immer wieder ein Zeichen der Hoffnung: Wo etwas Altes weichen muss, entsteht bereits der Raum für die nächste Generation.

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Himmelsblicke 2026 – März

Den Zauber des Frühlingshimmels einfangen

Seit über einer Woche zeigt sich der Himmel von seiner unspektakulären Seite. Wolken sind kaum zu sehen dafür aber hängt etwas mehr Dunst in der Luft, mal etwas weniger – was die Sache für die Fotografie nicht unbedingt interessanter macht.
​Was aber wirklich schön ist: die Temperaturen. Wir erreichen meistens sogar die 20°C-Marke, was für Anfang März einfach fantastisch ist.


Mein Beitrag für Himmelsblicke 2026 – MÄRZ

​Heute habe ich auf dem Heimweg von der Arbeit einen kleinen Umweg gemacht, um eine Stelle zu finden, an der der Blick in den Himmel durch nichts gestört wird. Nicht weit von meinem Arbeitsplatz entfernt wurde ich schließlich fündig.
​Und das war auch gut so! Die zehn Minuten, die ich für diesen Schlenker „verloren“ habe, verwandelten sich auf der Autobahn durch einen Stau direkt in eine gute halbe Stunde. Aber was macht man nicht alles, um ein Herzensprojekt wie die „Himmelsblicke“ mit einem neuen Motiv zu unterstützen?

Wenn die Welt kurz den Atem anhält

Kennst du diese Phasen, in denen das Leben sich anfühlt wie ein endloser Sprint? Ich stehe gerade mitten in so einer Zeit. Nachdem ich letzte Woche krankheitsbedingt pausieren musste, bin ich nun seit zwei Tagen wieder voll im Einsatz. Der Elan ist zurück, der Wille ist da – ich gebe alles, um meinen Platz im Team zu sichern. Das Ende der Probezeit im März rückt unaufhaltsam näher, und ich will zeigen, dass man auf mich zählen kann.

Doch ich habe gelernt: Wer 100 % geben will, muss auch 100 % bei sich sein. Deshalb nutzte ich meinen letzten Urlaubstag für eine strategische Pause. Es war ein tiefes Innehalten, um Kraft für das große Finish zu mobilisieren.

Die Sehnsucht nach Ruhe vor der Saisoneröffnung im Skulpturenpark Wuppertal

Nach dem Termin bei meiner Therapeutin sehnte sich meine Seele nach Stille. Ein Spaziergang im Park schien mir der logische Weg. Ich brauchte einen Ort, an dem die Kunst stumm bleibt und die Natur die Führung übernimmt. Die massiven Skulpturen in Wuppertal strahlen eine Beständigkeit aus, die ich im hektischen Alltag suchte.

Schon bei der Ankunft stutzte ich: Der Parkplatz war leer. Kein Motorenlärm, keine Menschen. „Glück gehabt“, dachte ich. Doch als ich zum Eingang schritt, rief ein Gärtner: „Wollen Sie den Park besuchen? Er ist noch geschlossen!“

Geschlossen. Erst jetzt erinnerte ich mich an die Winterpause. Mein spontaner Plan prallte gegen das eiserne Tor. Doch der Gärtner lächelte: „Kommen Sie am 14. März wieder. Da feiern wir die große Saisoneröffnung im Skulpturenpark Wuppertal!“

Fazit und Ausblick

Obwohl ich an diesem Tag vor verschlossenen Türen stand, gab mir die Begegnung Hoffnung. Gut, dass ich direkt in Wuppertal wohne und mir so weitere Fahrtkosten bei den aktuellen Spritpreisen gespart habe.

Wir sehen uns am 14. März

Nature Thursday 2026 – #10


Ich habe zwar noch ein ganzes Archiv voll mit alten Bildern, aber für das Projekt ist es schöner, eine aktuelle Aufnahme zu zeigen – auch wenn sie nicht so perfekt ist wie bei euch.

Beim Fotografieren auf der Wiese hat die Sonne jedoch so stark geblendet, dass auf dem Handy-Display kaum etwas zu erkennen war. Im Nachhinein hätte eine andere Perspektive oder ein anderes Blümchen sicher besser funktioniert. Die Enttäuschung kam dann am großen Monitor zu Hause: Das Ergebnis entsprach einfach nicht meinem Anspruch.

Inzwischen ist es leider ein wenig spät. Noch einmal nach draußen zu gehen? Nein, dazu fehlt mir jetzt wirklich die Lust. Aber es wird mir wieder eine Lehre sein: Verlasse dich nicht zu sehr auf die Technik – und erst recht nicht auf das Handy.

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