Spannung bis zur letzten Sekunde: Im Bergischen Derby gegen den HSV Solingen/Gräfrath boten die C-Mädchen des HSV Wuppertal in der Sporthalle Kothen einen packenden Fight. Trotz einer starken spielerischen Leistung und einer neuen Torschützenkönigin endete die Saison mit einer knappen Niederlage.
Es war angerichtet für ein Handball-Spektakel in der Regionalliga: Am gestrigen Samstag empfing der HSV Wuppertal zum letzten Saisonspiel den HSV Solingen/Gräfrath. Die Spannung in der Halle Kothen war greifbar, denn beide Teams wollten zum Abschluss noch einmal alles zeigen.
Ein Schlagabtausch auf Augenhöhe
Von der ersten Sekunde an sahen die Zuschauer ein Duell, wie man es sich im Bergischen Derby wünscht. Keine Mannschaft wollte nachgeben, jeder Treffer der einen Seite wurde postwendend gekontert. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Wuppertalerinnen ab der 16. Minute den Rhythmus. Durch schnelle, präzise Aktionen erspielte sich das Heimteam einen Vorsprung von fünf Toren. Mit einer verdienten 17:13-Führung ging es in die Halbzeitpause – ein Zwischenergebnis, das den Kampfgeist des Teams unterstrich.
Die Wende nach der Pause
Handball bleibt jedoch ein Spiel der Läufe. Nach dem Seitenwechsel stellten die Gäste aus Solingen taktisch auf Manndeckung um. Diese Umstellung brachte das Wuppertaler Spiel in der zweiten Hälfte spürbar ins Wanken. Der mühsam erarbeitete Vorsprung schmolz dahin, und trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd schwanden in den letzten fünf Minuten – auch durch eine Unterzahlsituation – die Kräfte und die Konzentration. Das Spiel endete mit einem 25:29 für die Gäste.
Ein glänzender Lichtblick: Lia ist Torschützenkönigin
Trotz des bitteren Spielausgangs gab es nach dem Abpfiff einen großen Grund zum Jubeln: Nella hat sich den Titel der Torschützenkönigin der Regionalliga gesichert! Diese herausragende Einzelleistung krönt ihre beeindruckende Saison. Herzlichen Glückwunsch, Lia – ein absolut verdienter Erfolg für deinen unermüdlichen Einsatz!
Fazit zum Saisonabschluss
Das Fazit zum Finale fällt trotz der Niederlage positiv aus: Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie in der Regionalliga absolut mithalten kann. Ein besonderes Dankeschön geht an die treuen Trommler, die das Team unermüdlich unterstützten. Mit dieser starken Entwicklung und der Torschützenkönigin in den eigenen Reihen blickt der HSV Wuppertal nun stolz auf die kommende Spielzeit.


Bestimmt zeigen sich in ein paar Tagen die ersten frischen Blätter an diesen kleinen Trieben. In 20 oder 30 Jahren werden sie vielleicht so groß und stolz sein wie der Baum, aus dem sie einst entsprungen sind. Dieses Bild von Widerstandskraft passt perfekt zu unserem Stadtbild. Wer in Wuppertal, der grünsten Großstadt, lebt, weiß die Kraft der Natur zu schätzen, auch wenn sie manchmal durch menschliche Eingriffe oder das Alter gebremst wird.
