Ein Spaziergang über die Nordbahntrasse – zwischen Winterwunder und Neujahrsputz.
Wenn sogar die Wuppertaler Talachse weiß leuchtet, dann gibt es keine Zweifel mehr: Der Winter ist offiziell in der Stadt angekommen. Während man auf den Höhenlagen wie Lichtscheid oder Cronenberg jedes Jahr mit Schnee rechnen kann, ist die weiße Pracht im Tal meist ein flüchtiger Gast. Oft hält sie sich dort kaum länger als ein paar Stunden.
Was für ein Timing! Pünktlich zum ersten Tag des Jahres versinkt alles unter einer dichten Schneedecke. Und obwohl ich eigentlich kein großer Winter-Fan bin, muss ich zugeben: Dieses Mal bin ich froh drum. Der Schnee wirkt wie ein natürlicher Filter, der den ganzen Dreck schluckt, den die Menschen in der Silvesternacht in die Luft geschossen haben.
Von Knallern, Gestank und alten Traditionen
Dieses Jahr habe ich das Spektakel unfreiwillig aus nächster Nähe miterlebt. Mein Fazit? Von weitem sieht Feuerwerk bezaubernd aus, aber aus der Nähe betrachtet… nun ja. Die ohrenbetäubende Geräuschkulisse, der beißende Gestank von Schwarzpulver und kleine Kids, die völlig ungeniert mit Raketen hantieren – nein danke!
Ich bin heilfroh, dass ich vor über zwanzig Jahren einen Schlussstrich unter diese Tradition gezogen habe. Den Tieren, den Mitmenschen und der Umwelt zuliebe muss das einfach nicht sein.
Ein Zeichen für die Gesellschaft: Wer räumt hier eigentlich auf?
Doch es gab einen Lichtblick am Neujahrsmorgen. Während ich über die Nordbahntrasse spazierte und die Ruhe genoss, verschwanden die Raketenreste nicht nur unter dem Neuschnee – sie wurden vielerorts aktiv beseitigt.
In vielen deutschen Städten gab es wieder die wunderbare Aktion, bei der vor allem muslimische Mitbürger am Morgen des 1. Januars auf die Straßen gingen, um den Müll der Nacht wegzuräumen. Ich finde das fantastisch! Es ist ein echter Beweis dafür, dass diese Menschen an die Gemeinschaft denken und zeigen wollen: „Wir gehören dazu und wir übernehmen Verantwortung.“
Ein kleiner, witziger (oder eher trauriger) Gedanke blieb mir dabei jedoch hängen: Es heißt immer „die Moslems“ räumen auf – aber wo waren eigentlich „die Deutschen“? Geschossen haben in der Nacht schließlich alle gemeinsam, egal welcher Herkunft. Es wäre doch gelacht, wenn wir es nächstes Jahr nicht schaffen, auch gemeinsam den Besen in die Hand zu nehmen.
Bis dahin genieße ich die seltene Stille im Tal – solange der Schnee im Wuppertaler Matsch noch durchhält!
Wie sagt man so schön? Gut Ding will Weile haben! Eigentlich war der erste Nature Thursday des Jahres schon gestern fällig, aber das Black & White Projekt hat sich am ersten Donnerstag des Monats den Vorrang geschnappt – Tradition schlägt Pünktlichkeit! 😉
Aber kein Stress: Ihr habt noch bis Samstagmittag Zeit, eure Beiträge zu verlinken und uns eure Natur-Entdeckungen zu zeigen.
Mein heutiges Motiv ist eine echte „Last-Minute-Rettung“ aus dem alten Jahr. Ich habe es am 31.12. ganz frisch in der Blumenvase auf dem Tisch aufgestöbert. Manchmal liegt das Gute eben direkt vor der Nase (oder zwischen den Blumen).
Ich bin wahnsinnig gespannt, was ihr für den ersten Donnerstag im Jahr vorbereitet habt!
P.S.: Damit 2026 auch optisch richtig durchstartet, habe ich uns ein brandneues 2026-Logo gebastelt.
Ich bereite gerade meinen ersten Beitrag für das Black and White Projekt 2026 vor!
Wie gewohnt wird das Fotoprojekt immer am ersten Tag des Monats eröffnet. Da wir am 1. Januar alle noch mit dem Neujahr beschäftigt waren, starten wir diesmal mit einer kleinen Verspätung – aber keine Sorge: Da jeder Teilnehmer 15 Tage Zeit hat, reicht das völlig aus. Ihr seid also alle wieder herzlich eingeladen!
Nachdem ich mir im letzten Jahr kein festes Thema gesetzt habe, möchte ich 2026 öfter im Skulpturenpark Waldfrieden vorbeischauen. Es sieht ganz danach aus, als würde ich euch in nächster Zeit öfter mit Werken von Tony Cragg ‚langweilen‘ – aber ich hoffe natürlich, dass euch die Einblicke gefallen! Mein Ziel ist es, meine Technik in der Schwarz-Weiß-Fotografie zu verfeinern und mich künstlerisch weiterzuentwickeln
Tony Cragg “ Migrant“ (2015)
Die Skulptur von Tony Cragg, die ich heute präsentiere, trägt den Namen ‚Migrant‘. Ein gewagter Titel, der zum Nachdenken anregt. Man muss sich intensiv mit der Form auseinandersetzen, um die Aussage dahinter zu verstehen. Ich selbst habe den tieferen Sinn noch nicht ganz entschlüsselt, aber das Werk fasziniert mich sehr.
Besonders beeindruckend ist die Oberfläche der Bronzeskulptur: Wenn man direkt davor steht, wirken die feinen Strukturen fast organisch. Man kann kaum glauben, dass dieses Werk aus hartem Metall besteht – es wirkt in der Nahaufnahme beinahe weich wie flüssiges Wachs. Ich bin absolut begeistert von dieser Dynamik!
Was denkt ihr über die Skulpturen von Tony Cragg? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!
1Bild in Monat / 12 Bilder & Monate ….
„Man sagt, das Beste kommt zum Schluss – und in diesem Fall stimmt es wortwörtlich. Auch wenn das neue Jahr schon fast an die Tür klopft, möchte ich mir die Zeit nehmen, das vergangene Jahr 2025 noch einmal Revue passieren zu lassen.
Es ist für mich eine liebgewonnene Tradition geworden: Ich krame in meinen Fotoalben, suche die emotionalsten, lustigsten oder einfach schönsten Bilder jedes Monats heraus und halte kurz inne. Was ist passiert? Was hat mich bewegt? Auch wenn ich dieses Mal etwas spät dran bin, geht es mir gar nicht um die Pünktlichkeit, sondern darum, diese besonderen Momente noch einmal ganz bewusst zu erleben, bevor die Reise im neuen Jahr weitergeht.
Kommt mit auf eine kleine Zeitreise durch mein 2025!“
Lebensader… noch einmal
Der Januar 2025 fing bei mir ziemlich ruhig an. Nach einem langen Klinikaufenthalt und der Zeit in der Tagesklinik war meine wichtigste Aufgabe, erst einmal meinen eigenen Weg und einen neuen Rhythmus zu finden. Das war jedoch gar nicht so einfach, denn die schlechten Nachrichten von meinem Arbeitsplatz wollten einfach nicht abreißen – im Gegenteil, es wurde sogar noch schlimmer.
Vielleicht habe ich genau deswegen meine Spaziergänge so gerne an Orten verbracht, die ich einfach liebe. Ein besonderer Rückzugsort war dabei für mich die Kunst: Die faszinierenden Skulpturen von Tony Cragg haben mich auf meinen Wegen begleitet und mir geholfen, für einen Moment abzuschalten.
Allein
Das miese Wetter im Februar hatte leider großen Einfluss auf mein Gemüt. Irgendwie hat mir dieser Monat wieder einen Stoß nach hinten versetzt. Ich merkte, wie ich ständig nach Ausreden suchte und anfing, an mir selbst zu zweifeln. Aber ich kämpfe weiter – ich will nicht wieder dort ankommen, von wo ich gerade erst mühsam zurückgekehrt bin.
Spaziergänge, selbst bei diesem Wetter, sollten eigentlich helfen. Doch manchmal ließen sie mich nur noch mehr grübeln. Trotz der gedrückten Stimmung habe ich zumindest ein interessantes Bild mit nach Hause gebracht, das diesen Monat gut einfängt.
Nature Thursday 2025 #13
Kirschbäume – wo findet man sie zahlreicher als in Düsseldorf? An diesem Tag hat mich mein Sohnemann nach Düsseldorf in den Japanischen Garten gezerrt, denn dort sollten sie zu finden sein. „Sollten“ ist allerdings das richtige Wort, denn leider haben wir nicht viele entdeckt. Und die wenigen, die wir sahen, standen noch nicht ganz in ihrer vollen Blütenpracht. Aber egal: Trotz des schlechten Wetters war es ein wirklich schöner Spaziergang – einfach, weil ich mit meinem Sohnemann unterwegs war.
Nature Thursday 2025 #17
Im April erreichte meine Gesundheit ihren absoluten Tiefpunkt. Die Nachricht war endgültig: Meine Firma ist dicht. Nach 23 Jahren flatterte mir die Kündigung ins Haus, und ich stand plötzlich vor einem großen schwarzen Loch – ohne Abfindung, ohne Urlaub, einfach am Ende.
In dieser schweren Verfassung stand mein erster Besuch bei der Arbeitsagentur an. Doch ich hatte Glück: Vor mir saß eine Mitarbeiterin, die ganz anders war, als man es oft hört. „Bleiben Sie erst einmal gesund und machen Sie sich keine Sorgen“, sagte sie. Das hat mir ein wenig Mut gemacht.
Einen der wenigen Momente, die ich mit einem positiven Gefühl festgehalten habe, zeigt mein Bild des Monats: Es sind die Bäume an der Sporthalle, in der die Mädchen vom HSV spielten. Es war ein wunderschöner April-Tag, und das frische Grün der Bäume vor der Halle war für einen Augenblick wichtiger als all der Ärger.
Wochenend-Blues? Nicht mit mir!
Im Mai stand meine Reha an. Der Anfang war unglaublich schwer. Schon die Hinfahrt fühlte sich für mich wie eine Endstation an – und das, obwohl ich eigentlich so gerne mit dem Zug reise. Aber ich möchte gar nicht über die Anreise erzählen, sondern über das Wochenende.
Nach einer knochenharten Woche im Therapie-Marathon sehnt man sich einfach nur nach Ruhe. Diese fand ich am Samstag gemeinsam mit meiner Frau, die mich besucht hat. Mein Bild des Monats zeigt jedoch den Sonntag und meinen ersten richtigen Ausflug in Bad Kreuznach, genauer gesagt nach Bad Münster am Stein. Es war eine echte Herausforderung, die teilweise wie eine Bergsteigerung aussah. Aber der Wahnsinn ist: Hier fange ich endlich wieder an zu leben!
Der ewige Kampf mit dem Bericht: Mein Ausflug zu der Germania
Noch immer spüre ich bei Bahnfahrten diese Unruhe. Sind es die Menschen, die mich anschauen? Ich weiß es nicht genau. Aber dieses Mal dauerte die Fahrt nicht lange, und dann stand sie plötzlich in der Ferne auf dem Berg vor mir: die Germania.
Ich liebe solche monumentalen Denkmäler, und die Germania stand schon so lange auf meiner To-do-Liste. An diesem Tag habe ich mir einen jahrzehntelangen Traum verwirklicht. Und ich bin nicht mit der Seilbahn gefahren – nein, ich habe den Weg komplett zu Fuß bezwungen. Es war ein fantastischer Tag, an den ich mich bis heute mit feuchten Augen zurückerinnere.
Himmelsblicke JULI 2025
Die Reha-Zeit ist zu Ende und ich merke: Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden. Ist das nur Einbildung? Ich glaube nicht. Jeden Tag bin ich draußen und gehe spazieren, genau so, wie ich es in der Reha gelernt habe. 10.000 bis 15.000 Schritte müssen es täglich sein. Auch Momente wie diesen hier auf dem Bild spüre ich mit meiner ganzen Seele. Es ist ein unglaubliches Gefühl: Endlich bin ich ich selbst.
Schloss Moyland und Beuys
Joseph Beuys – es gibt Künstler, die man sofort erkennt. Nicht unbedingt nur an ihren Werken, sondern als Mensch. Wieso gerade er dazu gehört, weiß ich gar nicht genau. Er war einer der wenigen Weltstars der deutschen Kunstszene, der mich zwar nicht unbedingt direkt anspricht, der mich aber durch sein Anderssein fasziniert.
Deswegen fiel mir die Entscheidung leicht, Schloss Moyland zu besuchen. Es war die perfekte Gelegenheit, ein neues Schloss zu entdecken und mich intensiver mit Beuys zu befassen. Eine gute Entscheidung!
Nature Thursday 2025 #39
Warum ich gerade dieses Bild gemacht habe? Wenn ich ehrlich bin, weiß ich es gar nicht genau. Aber ich spüre, dass es eine gute Entscheidung war. Es gab keinen Plan und keinen besonderen Grund, aber jetzt, wo ich es betrachte, bin ich einfach froh, dass ich diesen Moment festgehalten habe.
Der erste Schuss nach zwei Jahren: Mein Panorama-Comeback
Tony Cragg – ein Künstler, dessen Werke ich einfach bewundere. Seine Skulpturen schmücken viele öffentliche Plätze in Wuppertal und sind einfach grandios. Doch obwohl ich sie so liebe, war ich bisher noch nie in seinem Skulpturenpark, den er vor Jahren in Wuppertal eröffnet hat.
Endlich fand ich die Zeit dafür – und Zeit ist seit dem 1. Oktober ein kostbares Gut, denn ich arbeite wieder! Nach eineinhalb Jahren Pause stelle ich mich einer neuen Aufgabe und einer neuen Herausforderung.
Aber zurück zum Skulpturenpark: Es ist ein 14 Hektar großes Areal, auf dem fast 40 Skulpturen von Tony Cragg und anderen Künstlern ihren Platz gefunden haben. Im Laufe der Zeit werden hier bestimmt noch mehr Bilder aus dem Park zu sehen sein, denn ich habe jetzt eine Jahreskarte! 🙂
Black & White 2025 – November
Und schon wieder eine Skulptur aus dem Skulpturenpark! Irgendwie greife ich in letzter Zeit oft auf Bilder zurück, die ich schon vor einigen Tagen oder Wochen gemacht habe. Seit ich wieder arbeite, ist Zeit wirklich Mangelware geworden.
Aber auch das Wetter lässt langsam sehr zu wünschen übrig. Wenn es draußen ungemütlich wird, bin ich froh, auf meine Sammlung schöner Momente zurückgreifen zu können. Die Kunst gibt mir auch an grauen Novembertagen die nötige Energie.
Das Licht von Altenberg
Der Dezember war ein Monat, der mit der Fotografie nicht viel am Hut hatte. Das Wetter war eine gute – wenn auch ziemlich treffende – Ausrede. Vorweihnachtlicher Stress, gemischt mit der Arbeit an meinem Blog und einer gewissen Dauermüdigkeit nach der Arbeit, ließen wenig Raum für Neues. Zudem steht fest: Irgendwann demnächst werde ich in das Dreischichtsystem aufgenommen. Es wird also ein spannendes nächstes Jahr!
Mein letztes Bild des Jahres zeigt ein Fenster, das bei einem Ausflug nach Altenberg entstand. Die Glasmalerei ist ein Kunstobjekt, das mich einfach fasziniert und einen Moment der Ruhe in diesen hektischen Monat gebracht hat.
Die Königsdisziplinen – Meine Best-of 2025
„Aber das war noch nicht alles! In den letzten Jahren hat es sich bei mir eingebürgert, zum Abschluss noch meine persönlichen ‚Königsdisziplinen‘ zu krönen. Hier sind meine Highlights des Jahres:
DAS ERFOLGREICHTE BILD
Doch für 2025 sieht die Bilanz anders aus: Keines meiner Bilder fand in diesem Jahr den Weg in die Medien, und es wurde auch keines außerhalb irgendwie geehrt. Deshalb habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr kein Bild für diese Kategorie auszusuchen. In einem Jahr, in dem es primär darum ging, gesund zu werden und wieder zu sich selbst zu finden, ist die größte Belohnung nicht ein Preis, sondern der Moment, den das Foto für mich persönlich festgehalten hat DAS SCHÖNSTE SPORT BILD DES JAHRES
Hier wird es mir wirklich schwer gemacht! Die Mädchen vom HSV spielen inzwischen in der höchsten Jugendliga, und das bedeutet Sport auf Top-Niveau. Material für diese Kategorie habe ich also massenweise! Jedes Spiel bietet so viel Dynamik und Leidenschaft, dass es fast unmöglich ist, sich nur für ein Bild zu entscheiden.
Aber am Ende ist es nicht allein das Spiel der Mädels, das mich so stolz macht. Es ist das Bild meines Sohnes. Als Trainer der Mannschaft hat er so viel Herzblut investiert, um das Team auf diesen Erfolgskurs zu bringen. Der Erfolg seiner Mädels ist eben auch sein Erfolg – und das ist es, was mich als Vater so unglaublich stolz macht.
DAS SCHÖNSTE HANDYFOTO DES JAHRES
DAS Seit ein paar Jahren habe ich das Handy eigentlich ständig in der Hand. Aber das Fotografieren damit war für mich lange Zeit so eine Sache – obwohl ich es oft ausprobiert habe, mochte ich die Ergebnisse nicht immer. Das hat sich jedoch geändert, seit ich das S24 besitze. Da es ziemlich gute Bilder macht, verzichte ich mittlerweile manchmal ganz bewusst auf den Fotoapparat und nehme nur noch das Handy mit. In letzter Zeit sind dabei wirklich viele Bilder entstanden, die sich absolut sehen lassen können!
DAS SCHÖNSTE KI-KUNST
Und jetzt folgt ein echtes Novum auf czoczo.de: das KI-Foto des Jahres. Seit geraumer Zeit nutze ich künstliche Intelligenz als Unterstützung – sei es, um meine Texte zu kontrollieren oder um spezielle Bilder für die sozialen Medien und diesen Blog zu erstellen.
Diese neue Form der Kreativität soll ebenfalls geehrt werden. Die KI ist für mich zu einem wertvollen Werkzeug geworden, das mir hilft, meine Visionen noch besser auszudrücken. Deswegen ist es nun so weit: Hier ist es, das erste offizielle KI-Bild des Jahres auf meinem Blog!
DAS SCHÖNSTE BILD DES JAHRES
Und nun zum allerbesten Bild des Jahres … Es ist wirklich schwer, das eine beste Foto auszusuchen. Eigentlich ist das eine Aufgabe, die mir riesigen Spaß machen sollte, aber sie bereitet mir auch echtes Kopfzerbrechen. Man möchte schließlich den schönsten Moment präsentieren – das Bild, das dann über viele Jahre hinweg an vielen Stellen auf czoczo.de zu sehen sein wird. Es ist die eine Aufnahme, die dieses besondere Jahr 2025 am besten zusammenfasst. Aber was muss, das muss – hier ist es!
So war es also, mein Jahr 2025. Die Bilder selbst sind zwar nur Momentaufnahmen, aber sie zeigen sehr deutlich, was ich im Laufe dieses Jahres alles erlebt habe. Heute würde ich viele der Aufnahmen vielleicht anders machen – aber aus der Perspektive der Zeit lässt sich im Nachhinein immer alles besser machen. Wichtig ist nicht die Perfektion des Bildes, sondern dass es mich an den Moment erinnert, in dem ich angefangen habe, wieder ich selbst zu sein.
Ich bin bereit für das, was kommt. Auf ein spannendes Jahr 2026!
Es ist Montag. Vor ein paar Tagen, am 29. September, habe ich angefangen, euch meine Geschichten vorzustellen. Diese kurze Zeit hat mich und meine Arbeitsweise schon jetzt verändert. Mit diesem Beitrag will ich euch erzählen, wieso meine Texte plötzlich ganz anders zu lesen sind und wie ich damit klarkomme.
Das Schreiben: Voll aus der Seele (mit digitalem Rettungsring)
Obwohl… wenn ich meine Texte sehe, bevor sie durch die KI überprüft werden, sehe ich, dass ich mit der Zeit immer „schlechter“ schreibe. Mein Deutsch wirkt noch konfuser als früher, aber dafür schreibe ich jetzt voll aus meiner Seele! Ich achte kaum noch darauf, wie ich die Sätze bauen soll oder welche Fehler ich mache.
Das Beste daran: Die KI versteht sogar das, was ich selbst nach ein paar Minuten nicht mehr verstehen würde. Trotz der vielen Fehler und Buchstabenverwechslungen begreift sie alles.
Das „Gedanken-Dumping“
Traut euch, einfach alles so hinzuschreiben, wie es aus dem Kopf purzelt. Die KI ist wie ein Sieb: Der Dreck bleibt hängen, das Gold (eure Geschichte) kommt unten sauber raus.
Ich kann ihr sagen, wie sie den Text bearbeiten soll: Entweder sie nutzt meinen Schreibstil (auch wenn ich mich frage, was das genau ist – sie macht ja zum Glück nicht so viele Fehler wie ich!) oder sie verwendet einen „gehobenen“ Stil. Die KI peppt den Text auf und macht die Geschichte spannender. Sie ist wie ein Partner an meiner Seite, der meine Erzählung verschönert.
Das größte Problem: Wenn die Bilder-KI „durchdreht“
Das Schwierigste sind aber die Bilder. Ich will meine Welt bildlich machen. Mit der KI geht das eigentlich fantastisch leicht – man kann es kaum glauben. Es reicht ein wenig Erzählen, Was man haben will und erledigt. Das Problem ist nur: meine Vorstellung gegen die Dickköpfigkeit der KI.
Ein Bild ist kein Problem. Aber je mehr Bilder man braucht, desto „brutaler“ wird es. Gerade schreibe ich an einer neuen Geschichte und mache gerade die Bilder dazu. Und wie schon bei der Maus Pieps habe ich auch diesmal nach einer halben Stunde die Nase voll.
Die Logik der KI
Ich wollte ein Bild von einer Maus, die müde guckt. Die KI gab mir eine Maus die wie besoffen anschaut, „Nein, traurig!“. Manchmal fragt man sich: Hat die KI getrunken oder ich?
Warum die KI so störrisch ist
Es ist nicht zu fassen, wie störrisch eine KI sein kann! Egal welche man nimmt – seid vorsichtig, vor allem wenn ihr Dinge auf mehreren Bildern wiederholen wollt. Es ist unglaublich, was für „Anfälle“ die Technik haben kann.
Konsistenz-Tricks
Wenn ihr wollt, dass eine Figur (wie Maus Pieps) immer gleich aussieht, gebt ihr feste Merkmale: „Maus mit einem roten Schal und einem kleinen Fleck am linken Ohr“. Das hilft der KI, die Spur zu halten.
ABER: Man bekommt auch Bilder, die man im Leben nie so hinbekommen hätte. Die Profis wie Anne haben es bewiesen – da werde ich wohl nie ankommen. Aber ich werde auch kein Geld für KI ausgeben. Solange es „Free“-Versionen gibt, nutze ich sie. Danach ist der Hype eben aus und man muss auf neue Ideen kommen.
Und wie geht es weiter?
Eigentlich sollte dieser Beitrag schon längst fertig sein, zusammen mit ein paar Bildern, die es damals nicht in das Abenteuer von Maus Pieps geschafft haben. Hier zeige ich sie euch nun – sie waren zu schade für den digitalen Mülleimer, auch wenn die KI dort mal wieder mal ihren eigenen Kopf hatte. Die Bilder werden auch in eine Galerie von Maus Pieps KI-Reihe gezeigt
Ob es diesmal wieder jeden Montag eine Geschichte gibt? Ich glaube nicht. Letztes Mal hat mich das am Ende ein wenig gestresst. Aber es kommen bald die ersten Teile der neuen Geschichte – sie liegt thematisch ziemlich nah an der Maus Pieps.